Datenschutzerklärung
Verantwortlicher
Marc Oltersdorf, Dreikönigenstr. 15a, 50997 Köln, kalender-sync@31d.de
Wofür der Dienst da ist
kalender-sync ruft Kalenderdateien (ICS) von Adressen ab, die Nutzerinnen und Nutzer selbst eintragen, und trägt die darin enthaltenen Termine in einen Google-Kalender ein, den sie selbst bestimmen. Alle nachfolgend beschriebenen Daten werden ausschließlich zu diesem Zweck verarbeitet.
Welche Daten gespeichert werden
Zum Konto
Bei der Anmeldung über Google werden die Google-Kontokennung, die E-Mail-Adresse und der angezeigte Name übernommen. Ein Zugriff auf die Kalender des Google-Kontos findet bei der Anmeldung nicht statt – dafür gibt es einen eigenen, freiwilligen Schritt (siehe unten).
Zum Verbinden des Google-Kalenders
Wer beim Anlegen einer Quelle Google-Kalender verbinden wählt, erteilt dem Dienst zwei eng begrenzte Rechte: die eigene Kalenderliste zu lesen und Freigaben zu setzen. Sie werden für genau zwei Dinge benutzt – die Kalender zur Auswahl anzuzeigen und den ausgewählten für das Dienstkonto freizugeben. Termine werden damit nicht gelesen.
Gespeichert wird beides, was Google dabei ausstellt, und beides verschlüsselt: das Zugriffsrecht, das knapp eine Stunde gilt, und ein dauerhaftes Recht, mit dem sich danach ein neues holen lässt. Ohne das zweite wäre die Verbindung nach einer Stunde weg und müsste jedes Mal neu hergestellt werden. Es taugt nur zu den beiden oben genannten Dingen – Termine bleiben auch damit ungelesen.
Unter Verbindung lösen wird das dauerhafte Recht bei Google zurückgezogen und hier gelöscht; dasselbe geschieht, wenn das Konto gelöscht wird. Widerrufen lässt es sich außerdem jederzeit im eigenen Google-Konto unter „Drittanbieter-Apps mit Kontozugriff“ – der Dienst merkt das beim nächsten Versuch und fragt wieder nach.
Zu den Kalender-Quellen
Die eingetragene Adresse der ICS-Datei samt Einstellungen. Enthält die Adresse eine persönliche Abo-Kennung, wird sie mitgespeichert.
Liegt eine Datei hinter einem Login, werden Benutzername und Passwort dafür gespeichert – das Passwort verschlüsselt (libsodium, Schlüssel außerhalb der Datenbank). Es wird nach dem Eintragen nie wieder angezeigt und verlässt den Dienst nur in Richtung des Servers, von dem die Datei kommt. In der Datenauskunft ist es aus demselben Grund nicht enthalten. Mit der Quelle wird es gelöscht.
Zu hochgeladenen Dateien
Eine hochgeladene ICS-Datei liegt außerhalb des Webbereichs und ist nur für den Abgleich zugänglich. Die drei zuletzt hochgeladenen Fassungen einer Quelle bleiben liegen, damit sich ein misslungener Export zurücknehmen lässt; ältere werden gelöscht, ebenso alle, wenn die Quelle gelöscht oder auf eine Adresse umgestellt wird.
Zu den Terminen
Damit der Dienst erkennen kann, ob sich ein Termin in der Quelle geändert hat oder jemand ihn im Kalender von Hand bearbeitet hat, speichert er zu jedem übertragenen Termin den zuletzt übertragenen Stand: Titel, Zeitraum, Ort, Beschreibung und die übrigen übernommenen Angaben. Ohne diesen Stand wäre ein schonender Abgleich technisch nicht möglich.
Zum Verlauf
Jeder Abgleich und jede einzelne Änderung wird protokolliert, mit dem Stand davor und danach. Das Protokoll ermöglicht Rückfragen, Nachvollziehbarkeit und das Zurücknehmen einzelner Übertragungen. Es wird nach 90 Tagen automatisch gelöscht.
Zur Anmeldung und zur Post
Angemeldete Sitzungen werden als Prüfwert gespeichert und laufen spätestens nach 30 Tagen ab. Zusätzliche E-Mail-Adressen für Rückfragen werden erst nach Bestätigung durch die jeweilige Adresse verwendet.
Wer Entscheiden per Mail einschaltet, bekommt in Rückfrage-Mails Links, die ohne Anmeldung wirken. Auch davon wird nur ein Prüfwert gespeichert. Solch ein Link gilt vierzehn Tage, wirkt nur auf die Änderungen seiner eigenen Mail und steht – wie jede aufgerufene Adresse – im Serverprotokoll. Wer den Schalter wieder ausschaltet, entwertet damit auch Links, die schon unterwegs sind.
Zur eigenen Kalenderdatei
Wer für eine Quelle eine Abo-Adresse erzeugt, macht die übertragenen Termine dieser Quelle unter einer zufälligen, nicht erratbaren Adresse abrufbar – ohne Anmeldung. Wer die Adresse hat, sieht die Termine, auch weitergegeben und auch später. Sie lässt sich jederzeit abschalten oder gegen eine neue tauschen; die alte führt dann ins Leere. Abgerufen wird sie von Kalenderprogrammen, deren IP-Adressen wie jeder Abruf im Serverprotokoll stehen.
Was diese Seite lädt
Ausschließlich Dateien von kalender-sync.31d.de: keine Schriftarten, keine Skripte und keine Bilder von fremden Servern, keine Zählpixel, keine Einbindungen. Der Browser bekommt das auch als Regel mitgeteilt (Content-Security-Policy) und würde alles andere von sich aus blockieren – so ist dieses Versprechen nachprüfbar und nicht bloß behauptet.
Serverprotokolle
Der Webserver protokolliert wie üblich Abrufe mit IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufener Adresse und Browserkennung. Diese Protokolle dienen dem Betrieb und der Abwehr von Angriffen und werden nach 30 Tagen gelöscht.
An wen Daten weitergegeben werden
Google. Zum Eintragen der Termine werden diese an die Kalender-Schnittstelle von Google übertragen. Betreiber ist Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland. Übertragen wird nur, was in dem jeweils gewählten Kalender erscheinen soll.
Die Anbieter der Kalender-Quellen. Beim Abruf einer ICS-Datei erfährt deren Anbieter die IP-Adresse dieses Servers – nicht die der Nutzerin oder des Nutzers.
Die AWB Köln. Wer beim Anlegen einer Quelle den Abfuhrkalender wählt, schickt Straße und Hausnummer an die Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH, Maarweg 271, 50825 Köln – nur so findet sich der Kalender. Die Anfrage stellt dieser Server, nicht der Browser.
Der Hoster. Der Dienst läuft auf einem Server der IONOS SE, Elgendorfer Str. 57, 56410 Montabaur, mit Standort in Deutschland. Eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung besteht.
Eine Weitergabe zu Werbezwecken findet nicht statt.
Rechtsgrundlagen
Die Verarbeitung der Konto-, Quellen- und Termindaten erfolgt zur Erfüllung des Nutzungsverhältnisses (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Serverprotokolle und Missbrauchsabwehr stützen sich auf das berechtigte Interesse an einem sicheren Betrieb (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
Cookies
Gesetzt wird ausschließlich ein Cookie für die angemeldete Sitzung. Es dient allein der Anmeldung, wird nicht zur Auswertung verwendet und benötigt daher keine Einwilligung. Es gibt keine Reichweitenmessung und keine Dienste Dritter im Seitenaufbau.
Deine Rechte
Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch nach Art. 15 bis 21 DSGVO. In der Oberfläche gibt es dafür zwei Knöpfe: Meine Daten herunterladen und Konto löschen. Beim Löschen wird gefragt, ob die bereits übertragenen Termine im Google-Kalender stehen bleiben oder mit entfernt werden sollen; danach werden alle Daten des Kontos gelöscht.
Außerdem besteht ein Beschwerderecht bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde, etwa der Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen.
Stand
4. Oktober 2026